CELLISTIN UND MEHR...

hey...

... ich bin MARA! Als Cellistin, Sängerin und Songwriterin freue ich mich, dir bald mein Debüt-Album vorstellen zu können, das mit dem Verlassen meiner klassischen Wurzeln einen musikalischen und emotionalen Neuanfang signalisiert. Ich bin "off the beaten track" gegangen, bin meiner Intuition gefolgt, habe das Orchester hinter mir gelassen und Neues ausprobiert. Im März 2020 erblicken nun meine ersten sechs eigenen Kompositionen das Licht der Welt - und ihnen gegenüber stelle ich sechs meiner Lieblingstitel aus Pop, Klassik und Jazz und beweise, dass alle drei Genres auf kreative Weise friedlich koexistieren und sich inspirieren können. Meine Musik ist fragil - gleichzeitig aber auch selbstbewusst und hinterfragend. Doch wie bin ich als Klassikerin überhaupt dazu gekommen, eigene Songs zu schreiben? 

 

die klassikerin

Aufgewachsen bin ich in einem von klassischer Musik geprägten Elternhaus. Dort hab ich mir schon früh auf dem Flügel im Wohnzimmer eigene Melodien zusammen gesucht. Mit 7 Jahren durfte ich dann endlich ein Cello mit nach Hause nehmen, ich übte fleißig und nahm schon bald an allen möglichen klassischen Wettbewerben teil. Und obwohl die Musik, die ich hörte, eigentlich kaum Klassik sondern fast ausschließlich Pop war (darunter Tori Amos, Herbert Grönemeyer, Nirvana oder Norah Jones), folgte ich der musikalischen Laufbahn, die die einzige war, die ich mir als Cellistin vorstellen konnte: Ich studierte klassisches Cello mit Diplomabschluss in Weimar und Lyon und strebte - wie so viele - eine Laufbahn in einem Orchester an.

 

der wunsch nach kreativität

Das Orchesterspiel machte mir eigentlich Spaß, ich liebte es im Orchestergraben zu sitzen, den Sängern auf der Bühne zuzuhören und gleichzeitig Teil des Ganzen zu sein. Doch war das alles wirklich das Richtige für mich? „Du bist doch eh viel zu kreativ für ein Orchester“, sagte dann eine Freundin, als sie meine Wohnung mit den zahllosen selbstgemalten Bilder sah. Sie hatte ins Schwarze getroffen. Nur wie sollte ich von Kreativität allein leben können? Es erschien mir unvereinbar mit meinem Bedürfnis nach einem festen Job und Sicherheit. Aber der Wunsch, mich auch auf dem Cello frei ausdrücken zu können, ließ mich nicht mehr los. Ich wollte wie beim Zeichnen auf einer weißen Leinwand anfangen und mich von meinen Ideen inspirieren lassen. Die Klassiker wissen, wie schwer dieser erste Schritt ist: man hat jahrelang jedes kleinste Detail aus den Noten herausgesucht und überinterpretiert, wie konnte ich da so anmaßend sein, selbst Musik kreieren zu wollen? Der Respekt vor den großen Komponisten ging Hand in Hand mit den Hemmungen, die meine eigenen Ideen schon im Keim verstummen ließen. Ich musste über meinen Schatten springen und meine Kreativität auf mein Instrument übertragen. Nur wie?

 

der weg zu mir selbst

Die Antwort darauf fand ich auf einem Meisterkurs bei dem Jazzcellisten Stephan Braun. In seinen Improvisationen wanderte die musikalische Idee auf direktem Weg zum Publikum - ohne dabei Umwege über Noten oder musikwissenschaftliche Diskussionen zu gehen. Die Musik bekam für mich plötzlich einen ganz anderen Sinn, denn sie war unmittelbar. Es war, als hätte er mir gezeigt, was das Cello wirklich mit mir selbst zu tun hat. Durch die Improvisation fing ich an, meine eigene Stimme zu finden. Ich vertraute immer mehr meinem Gehör und meinem Gespür und es war eine Offenbarung, dass so eine musikalische Freiheit überhaupt möglich war. Plötzlich gab es keine Regeln mehr. Stattdessen war da die Gewissheit, dass alles, was ich tat, richtig war, denn es wurde ja in ebendiesem Moment neu von mir erschaffen. Ich wusste, dass dies der einzig richtige Weg für mich ist, denn nur dieser würde mich wirklich zu mir selbst führen.

  

ängste und chancen

Doch der Wandel kam nicht von heute auf morgen. Er war ein langwieriger Prozess mit vielen Zweifeln, aber langsam lernte ich, dass ich erst Freiheit erlangen konnte, wenn ich in meine Ängste hinein ging. Ich merkte, wie unbegründet diese oft sind und dass ich stärker und selbstbewusster wurde, wenn ich mich ihnen stellte. Ich bekam immer mehr ein Gespür dafür, was ich wirklich in meinem Leben wollte und das war, mich mit dem Cello und meinem Gesang frei auszudrücken. Ich machte Nächte zu Tagen, weil ich unbedingt noch meine Ideen zu Papier bringen wollte, bevor ich sie am nächsten Morgen vergessen hätte. Ich nahm Gesangsunterricht und vertiefte den Jazz, bildete mich in Songwriting fort und fand ganz langsam meinen eigenen Stil. Und wenn ich etwas bei alledem gelernt habe, dann die Gewissheit, dass wir eines im Leben wirklich geschenkt bekommen: die unbegrenzten Möglichkeiten, uns unser Leben selbst nach unseren Ideen zu formen. Wenn wir den Weg nehmen, den wir immer gegangen sind, dann stagniert unser Potential. Stellen wir uns aber immer neuen Aufgaben, dann wachsen wir über uns hinaus und stellen fest, dass wirklich alles im Leben möglich ist.

 

Auf der Suche nach mir selbst habe ich die ausgetretenen Wege verlassen und wünsche mir, dass meine Musik dir den Mut gibt, dich ebenfalls auf die Suche nach deinem individuellen Weg zu begeben. Hast du Lust bekommen, dich darauf einzulassen? Im März 2020 erscheint mein Album und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn du Teil meiner Community wirst und meine Musik dein Leben bereichern darf. Komme in eines meiner Konzerte, schreibe mir eine Nachricht, wann/wo/wie du meine Musik am liebsten hörst oder erfahre mehr über mich und meine Projekte in meinem Newsletter. Auch auf Facebook und Instagram findest du immer aktuelle Neuigkeiten. Ich freue mich, dass wir den Weg nun gemeinsam gehen können!

 


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