cellistin und mehr

Hey, ich bin CelloMara - Sängerin, Cellistin und Songwriterin. Mit Stimme, Cello und Loopstation kreiere ich meine ganz eigene Klangwelt irgendwo zwischen Art-Pop, Neoklassik und Jazz. Ob als One-Woman-Show oder mit Acts wie Salut Salon und The Dark Tenor - meine Musik verbindet Genres, berührt, überrascht und sprengt Grenzen.

 

abseits der ausgetretenen wege

© Carina Augusto
© Carina Augusto

Schon früh war mir klar: Musik ist mein Weg. Aber wie viele Umwege ich dafür gehen würde, um meine eigene Stimme zu finden, wusste ich nicht. Vielleicht ist genau das ja das Schönste daran.

 

Ich liebe mein Cello - und gleichzeitig wollte ich nie ausschließlich im klassischen Rahmen spielen. Stattdessen begann ich, meine eigene musikalische Sprache zu suchen - mit Stimme, Loops, Songs und Geschichten.

 

Mein erstes Album Off the beaten track beschreibt diesen Wunsch: meiner Intuition zu folgen, den klassischen Mainstream hinter mir zu lassen und Neues auszuprobieren. Ich möchte den warmen Klang meines Instruments auch Menschen näherbringen, die sonst wenig mit Klassik anfangen können. Möchte mit meiner Musik zum Staunen einladen - und gleichzeitig ein inniges Gefühl im Herzen schenken.

 

Mein Sound bewegt sich zwischen Art-Pop, Indie und Neoklassik - fragil und intim, aber zugleich selbstbewusst und kraftvoll.

 

die klassikerin

Ich wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf, wo klassische Musik allgegenwärtig war. Schon als Kind komponierte ich am Klavier eigene Melodien - vielleicht rührt daher meine Liebe zu orchestralen Klängen, die ich heute mit der Loopstation umsetze.

 

Mit sieben Jahren begann ich Cello zu spielen. Mit fünfzehn spielte ich solistisch mit dem Philharmonischen Orchester Gera-Altenburg. Mein klassisches Cellostudium absolvierte ich in Weimar und Lyon, danach spielte ich in renommierten Orchestern. Doch trotz dieser Erfolge spürte ich, dass da noch etwas fehlte. 

 

der wunsch nach kreativität

Ich liebte das Orchester, Puccini-Opern und die Gemeinschaft. Aber in der klassischen Welt war kaum Platz für eigene Ideen. Alles war strikt vorgegeben: Was, wie und wann ich spiele. Für viele war Musik nur noch ein Job, doch ich wollte mehr: Musik, die etwas bedeutet - die meinen eigenen Charakter trägt. 

 

Eine Freundin sagte einmal: „Du bist viel zu kreativ für ein Orchester“. Sie hatte Recht. Doch wie konnte ich mich aus den klassischen Regeln befreien und wirklich ich selbst sein?  

 

der weg zu mir selbst

Die Antwort fand ich im Jazz-Cello-Kurs bei Stephan Braun. In seinen Improvisationen wanderte die musikalische Idee direkt zum Publikum - ohne Umwege über Noten, Dirigenten oder musikwissenschaftliche Abhandlungen. Musik wurde unmittelbar.

 

Ich entdeckte, dass mein Cello mein Werkzeug und Talent ist, um auf meine Weise kreativ zu sein. Ich begann zu improvisieren, Songs zu schreiben, ehrliche Texte zu verfassen, meine Stimme einzusetzen und mit Loops, Rhythmen und Sounds zu experimentieren. Und irgendwann erkannte ich: Das ist das, was ich will. Es gibt keine Regeln - nur die Gewissheit, dass alles richtig ist, was ich in diesem Moment erschaffe.

  

ängste überwinden

Der Wandel war ein langer Prozess voller Selbstzweifel. Reicht das? Bin ich gut genug? Ich hätte tausend Gründe finden können, mich nicht zu trauen. Doch ich fragte mich: Was würde ich bereuen, wenn morgen alles vorbei wäre? Dass ich es nie versucht hätte.

 

Unser Leben ist ein einziger Versuch, uns selbst zu finden und unser Glück zu gestalten. Mein erstes Album war mein Schritt in die Freiheit. Nicht etwa die hundertste Bach-Interpretation, sondern eigene Kompositionen und Arrangements meiner liebsten Songs.

 

Ich erkannte: Der wichtigste Vergleich bin ich selbst. Keine Bewertung zählt mehr als meine eigene Stimme. Ich wurde stärker, weil ich meine Ängste angenommen und überwunden habe.

 

ankommen

Was ich gelernt habe: Unser Leben bietet unendliche Möglichkeiten, uns immer wieder neu zu gestalten.

 

Wer immer nur vertraute Pfade geht, bleibt unter seinem Potential. Wer aber echt ist und seinen Träumen folgt, erschafft neue Versionen von sich selbst.

 

Mein Album war ein Sprung ins Unbekannte - völlig neu, total herausfordernd und gleichzeitig erfüllender als alles, was ich je zuvor getan habe. Es zeigte mir, was alles möglich ist, wenn ich die richtigen Fragen stelle - und darauf vertraue, dass ich Antworten und Menschen finde, die mich unterstützen. (Mehr über den Entstehungsprozess in diesem Blogartikel.)

 

Meine Musik

In meiner Musik verbinde ich klassische Tiefe, Songwriting, Stimme, Cello, Loopstation, Neugier und Authentizität. Ich schreibe Songs, die berühren, ermutigen und Räume öffnen, in denen Menschen sich wiederfinden. 

 

Ich gehe weiter - abseits der ausgetretenen Pfade. Denn alles ist möglich.

 

Auf meinem Album findest du sechs Eigenkompositionen im Dialog mit sechs Lieblingsstücken aus Pop, Klassik und Jazz. Ich zeige, wie sich Genres inspirieren und möchte dich ermutigen: Folge deinen Träumen. Hör auf deine Stimme.